Schule des Daseins
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Die „Schule des Daseins“ ist eingeläutet!

Nach 14 Monaten reger Bautätigkeit wurde am 16. September das neue Begegnungszentrum im Benediktinerstift St. Lambrecht, die „Schule des Daseins“, feierlich eröffnet.

Eine große Gästeschar wurde von den Klängen des Musikvereins St. Lambrecht im Stiftstor empfangen und von P. Gerwig Romirer beim Eingang persönlich begrüßt.

Abt Otto Strohmaier als Hausherr und Hofrat Dr. Wolfgang Thierrichter als Obmann des Vereins der Freunde des Stiftes brachten in ihrem Willkommensgruß die Freude zum Ausdruck, dass so viele zur Feier des Abschlusses eines großen Projekts gekommen sind, allen voran Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer und Bischofsvikar Dr. Heinrich Schnuderl.

Mit Improvisationen auf seiner Posaune geleitete Bertl Mütter die Besucher musikalisch durch das neue Stiegenhaus in die Seminarräume des Südtraktes, wo P. Gerwig Romirer als Bauverantwortlicher des Stiftes und der Architekt des Umbaus, DI Peter Reitmayr, die Herausforderungen der vielfältigen Baustelle skizzierten und  auf die gelungene Verbindung von wertvoller alter Bausubstanz mit moderner Architektur verweisen konnten.
Im Kaisersaal schließlich sprach der Bürgermeister Johann Pirer sein Grußwort und wies darin besonders auf die enge und gute Kooperation zwischen Stift und Gemeinde hin, die allein der Garant für eine gedeihliche Entwicklung von St. Lambrecht sein kann.
Landeshauptmann-Stellvertreter Schützenhöfer unterstrich in seiner Ansprache die Wichtigkeit und den Wert von Orten, an denen die Menschen zum Nachdenken über sich selbst kommen können, wo Besinnung und geistige Vertiefung im besten Sinn des Wortes möglich werden, um am Aufbau der Zukunft gestaltend mitzuwirken und bekräftigte sein Engagement als Tourismusreferent für die „Schule des Daseins“.

Abt Otto Strohmaier schließlich dankte allen, die sich für das Entstehen des Begegnungszentrums und den dafür getätigten Umbau eingesetzt haben. Er betonte, dass St. Lambrecht nun der Tradition, dass Klöster seit jeher Stätten einer ganzheitlichen Bildung sind, auf besondere Weise entsprechen will und segnete die neu gestalteten Bereiche.
Mit einer alten Schulglocke läuteten er und Landeshauptmann-Stellvertreter Schützenhöfer das neue Kapitel in der Geschichte des Benediktinerstiftes ein und eröffneten damit die „Schule des Daseins“.

In den neuen Seminarräumen und in den Gängen davor, wo zur Zeit Aquarelle und Acrylbilder von Fritz Pirang ausgestellt sind, wurde im Anschluss an den Festakt noch lange und fröhlich gefeiert, begleitet von der Murtaler Streich, einem Bläserensemble des Konservatoriums Klagenfurt und Bertl Mütter, die auch das offizielle Programm schon umrahmten.

Die Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich auf 1,3 Mio. Euro und wurden aus Mitteln des Landes Steiermark und der Europäischen Union gefördert. Die architektonischen Interventionen sind in einer ansprechenden Baubroschüre dokumentiert, die besonders auch die handwerklichen Leistungen der beteiligten Firmen, von denen viele aus der näheren Umgebung des Stiftes kommen, veranschaulicht.


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